Google Drive ist bequem. Das stimmt. Man meldet sich an, lädt Dateien hoch, fertig. Aber für Unternehmen gibt es ein paar Punkte, über die man nachdenken sollte - bevor man alle Geschäftsdaten in eine amerikanische Cloud legt.
Was kostet was?
Google Workspace (die Business-Variante von Google Drive) kostet 7–14 € pro Nutzer pro Monat. Bei einem Team von 10 Leuten sind das 70–140 € monatlich - für immer, pro Monat, und der Preis steigt mit jedem neuen Mitarbeiter.
Nextcloud läuft auf deinem eigenen Server. Die Software kostet nichts. Du zahlst einen monatlichen Festpreis - egal wie viele Mitarbeiter darauf arbeiten. Keine Lizenzkosten pro Nutzer.
Bei 10 Nutzern über 3 Jahre:
- Google Workspace (Starter): ~2.520 €
- Nextcloud (eigener Server): Festpreis - keine Kosten pro Nutzer
Der Unterschied wird mit mehr Nutzern größer. Nicht kleiner.
Datenschutz - wo liegen deine Daten?
Bei Google Drive liegen deine Daten auf Google-Servern. Google ist ein amerikanisches Unternehmen, das dem US Cloud Act unterliegt. Das bedeutet: US-Behörden können unter bestimmten Umständen auf Daten zugreifen, auch wenn die Server in Europa stehen.
Für Handwerksbetriebe oder kleine Dienstleister mag das irrelevant klingen. Für Pflegedienste, Praxen oder Unternehmen die mit sensiblen Kundendaten arbeiten, ist es das nicht.
Nextcloud läuft auf deinem Server, in deinem Rechenzentrum (bei uns: Hetzner in Deutschland). Deine Daten gehen nirgendwo hin. Google sieht sie nicht. Niemand sieht sie außer dir.
Kontrolle und Anpassbarkeit
Google Drive ist was es ist. Du kannst keine Felder hinzufügen, keine Workflows anpassen, keine Integration bauen die Google nicht offiziell anbietet.
Nextcloud ist Open Source. Wir können es anpassen. Wir können es integrieren. Wenn du eine bestimmte Funktion brauchst die es nicht gibt - wir bauen sie.
Echtes Beispiel: Ein Kunde wollte Baustellenfotos direkt über die Nextcloud-App hochladen und sie automatisch dem richtigen Auftrag im CRM zuordnen. Mit Google war das nicht umsetzbar. Mit Nextcloud: eine Woche später lief es.
Was Nextcloud nicht ist
Nextcloud ist nicht "einfach mal so" aufzusetzen. Du brauchst jemanden der es einrichtet, wartet und aktuell hält. Das ist unsere Arbeit - und warum wir einen Festpreis nehmen statt einen Stundensatz.
Wenn du ein Ein-Mann-Betrieb bist der Google Docs eh schon kennt und keine DSGVO-Sorgen hat: Vielleicht reicht Google Drive. Ehrlichkeit gehört dazu.
Aber wenn du ein Team hast, sensible Daten verarbeitest oder einfach nicht Jahr für Jahr steigende Lizenzkosten zahlen willst - dann ist Nextcloud die bessere Wahl.
Fazit
| Google Drive | Nextcloud | |
|---|---|---|
| Preis | Pro Nutzer/Monat | Monatlicher Festpreis |
| Datenschutz | US-Cloud, DSGVO grenzwertig | Server in Deutschland, vollständige Kontrolle |
| Anpassbarkeit | Kaum | Beliebig |
| Wartung | Automatisch | Braucht jemanden (wir) |
| Abhängigkeit | Hoch (Google) | Niedrig (Open Source) |
Fragen? Ruf einfach an: 0800 9979090. Wir erklären dir in 15 Minuten ob Nextcloud für deinen Betrieb Sinn macht.