So arbeiten wir

Keine Marketing-Versprechen. Sondern konkrete Abläufe, Reaktionszeiten und klare Grenzen.
Transparenz schafft Vertrauen – und Vertrauen ist die Basis für guten Betrieb.

Phasen der Zusammenarbeit

Von der ersten Einschätzung bis zum laufenden Betrieb. Jede Phase hat klare Ziele und definierte Übergabepunkte.

Architekturgespräch (30-45 Minuten)

Gemeinsame Einschätzung: Passt die Anforderung zu unserem Modell? Ist der Zeitpunkt richtig? Wir klären, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist – ohne Sales-Druck. Wenn nein, sagen wir das offen.

Analyse & Architektur (1-2 Wochen)

Wir analysieren bestehende Prozesse, Systeme und Schnittstellen. Ergebnis: Ein schriftliches Konzept mit Architektur-Diagramm, Scope-Definition und Aufwandsschätzung. Keine vagen Aussagen – nur konkrete Zusagen.

Setup & Integration (2-4 Wochen)

Aufbau der Infrastruktur in deinen Accounts. Integration der Systeme. Dokumentation jeder Entscheidung. Tägliche Statusupdates via Slack oder E-Mail. Du hast jederzeit Einblick – keine Black Box.

Go-Live & Stabilisierung (1. Woche)

Kontrollierte Inbetriebnahme. Monitoring aktiv. Wir bleiben in erhöhter Bereitschaft, um auf erste Auffälligkeiten sofort zu reagieren. Rollback-Plan ist dokumentiert und getestet.

Laufender Betrieb (kontinuierlich)

Monitoring, Updates, API-Anpassungen, Bug-Fixes. Monatlicher Status-Report. Quartalsweise Architektur-Reviews. Die Infrastruktur bleibt stabil – auch wenn sich extern etwas ändert.

Kommunikation

Wie wir in Kontakt bleiben

Keine Kommunikations-Überflutung

Wir melden uns, wenn es etwas zu sagen gibt. Nicht aus Gewohnheit. Und wir erwarten dasselbe von dir.

Tägliche Statusupdates während Setup-Phase

Kurze Zusammenfassung: Was wurde erreicht, was steht an, gibt es Blocker. Via Slack oder E-Mail – je nach Präferenz.

Wöchentliche Sync-Calls (optional)

Nur wenn gewünscht. Viele Kunden bevorzugen asynchrone Kommunikation. Wir zwingen niemanden in unnötige Meetings.

Monatliche Status-Reports im laufenden Betrieb

System-Performance, durchgeführte Updates, behobene Incidents, geplante Änderungen. Standardisiert, kompakt, nachvollziehbar.

Quartalsweise Architektur-Reviews

Ist die Architektur noch passend? Gibt es neue Anforderungen? Sollten wir etwas umbauen? Proaktive Überprüfung statt Notfall-Reaktion.

Zusagen

Was du von uns erwarten kannst

Konkrete Commitments. Keine weichen Formulierungen.

Erstreaktion innerhalb von 4 Geschäftsstunden

Bei gemeldeten Incidents oder dringenden Anfragen. Wir bestätigen Eingang und geben eine erste Einschätzung ab – auch wenn die Lösung länger dauert.

Eskalationspfad ist dokumentiert

Wenn die erste Anlaufstelle nicht weiterkommt, gibt es einen klaren nächsten Schritt. Bis hin zum Founder. Kein "Wir melden uns, wenn wir mehr wissen".

Jedes Setup ist vollständig dokumentiert

Architektur-Diagramme, Deployment-Prozess, Secrets-Management, Rollback-Verfahren. Alles in Markdown oder PDF – versioniert, nachvollziehbar.

Monitoring mit automatischen Alerts

Wir erfahren von Problemen, bevor du sie bemerkst. Uptime-Monitoring, Error-Tracking, Performance-Schwellwerte. Incidents werden automatisch geloggt.

Updates werden angekündigt

Keine Überraschungen. Geplante Wartungsfenster werden 48 Stunden vorher kommuniziert. Notfall-Updates werden nachträglich erklärt.

Monatlicher Transparenz-Report

Was ist passiert, was wurde gefixt, wie sieht die Performance aus. Keine Marketing-Sprache – sondern technische Fakten.

Grenzen

Was wir explizit nicht tun

Klare Scope-Grenzen

Nicht jede Anfrage passt in unser Modell. Wir sagen "nein", wenn etwas die Stabilität gefährdet oder außerhalb unserer Expertise liegt.

Wir greifen nicht direkt auf Produktions-Datenbanken zu

Alle Datenbank-Operationen laufen über dokumentierte Prozesse oder APIs. Kein manuelles SQL auf Live-Systemen – das Risiko ist zu hoch.

Wir bauen keine Features ohne schriftliches Konzept

Schnelle Fixes sind okay. Aber strukturelle Änderungen machen wir nur nach dokumentierter Analyse und Freigabe. Sonst entsteht technische Schuld.

Wir deployen nicht außerhalb definierter Wartungsfenster

Außer bei kritischen Sicherheits-Patches. Alles andere wartet bis zum nächsten geplanten Fenster. Stabilität vor Geschwindigkeit.

Wir übernehmen keine Legacy-Systeme ohne Review

Wenn du ein bestehendes Setup von uns betreiben lassen willst, machen wir erst ein Assessment. Wenn das Risiko zu hoch ist, lehnen wir ab.

Garantien

Unsere verbindlichen Zusagen

Was du im Rahmen des Managed Hosting und Workflow Design Retainers erwarten kannst.

99,5% Uptime-Ziel (gemessen monatlich)

Ausgenommen: geplante Wartungsfenster und externe Ausfälle (Cloud-Provider, DNS). Gemessen über Uptime-Monitoring mit öffentlichem Status-Dashboard.

Rollback innerhalb von 30 Minuten

Bei kritischen Incidents nach Deployments. Wir halten immer die letzte stabile Version bereit. Rollback-Prozess ist getestet und dokumentiert.

Berufshaftpflicht mit IT-Deckung

Für den Fall, dass trotz aller Sorgfalt etwas schiefgeht. Deckungssumme auf Anfrage. Vertragskonditionen regeln Haftungsgrenzen transparent.

Exit-Strategie ist Teil des Setups

Alle Zugänge, Dokumentation und Deployment-Prozesse sind so aufgebaut, dass du jederzeit übernehmen oder wechseln kannst. Kein technischer Lock-in.

Datensicherung mit 30-Tage-Retention

Automatisierte Backups aller kritischen Daten und Konfigurationen. Gespeichert in deinem Account. Wiederherstellung wird quartalsweise getestet.

Security-Updates innerhalb von 72 Stunden

Bei kritischen CVEs. Updates werden getestet, dokumentiert und dann deployed. Notfall-Patches auch außerhalb der Wartungsfenster.

FAQ

Fragen zur Zusammenarbeit

Was uns häufig zu Abläufen und Prozessen gefragt wird.

Was passiert bei einem kritischen Incident am Wochenende?

Monitoring läuft 24/7. Bei kritischen Alerts (System down, Datenverlust-Risiko) erfolgt Erstreaktion auch am Wochenende. Standard-Support läuft Mo-Fr 9-18 Uhr. Erweiterter Support ist optional buchbar.

Wie wird dokumentiert, was ihr macht?

Git-basierte Dokumentation in Markdown. Versioniert, nachvollziehbar, durchsuchbar. Änderungen an Infrastruktur und Code werden über Pull Requests mit Review-Prozess gemacht.

Bekomme ich Zugriff auf die Systeme?

Ja, auf alles. Es läuft in deinen Accounts. Wir richten Read-Only-Zugänge ein, damit du jederzeit Einblick hast. Write-Zugriff nach Absprache – mit dem Hinweis, dass ungeplante Änderungen die Garantien beeinflussen.

Wie funktioniert die Freigabe von Änderungen?

Kleinere Updates (Dependencies, Patches) laufen automatisiert. Strukturelle Änderungen brauchen schriftliche Freigabe. Wir schicken Konzept, du gibst Go oder Feedback. Kein "Wir haben schonmal angefangen".

Was passiert, wenn ihr von etwas abratet?

Wir erklären warum (technisch, operationell, sicherheitsrelevant). Wenn du trotzdem weitermachen willst, setzen wir es um – aber mit dokumentiertem Risiko-Hinweis. Unsere Aufgabe ist beraten, nicht bevormunden.

Wie läuft Onboarding neuer Systeme oder Prozesse?

Erst Analyse, dann Konzept, dann Umsetzung. Keine Ad-hoc-Integration. Jedes neue System muss in die bestehende Architektur passen oder wir passen die Architektur an. Beides erfordert Planung.

Passt diese Arbeitsweise zu deinen Erwartungen?

Dann lass uns im Gespräch klären, ob wir die richtige Lösung für deine Anforderungen sind.