IT-Notfallplan
IT-Notfallplan für kleine Unternehmen
Wenn der Server steht oder die Mails nicht mehr gehen, wird am ersten Morgen viel Zeit verloren. Ein Notfallplan legt vorher fest, wer Bescheid bekommt, wo die Zugänge liegen und was zuerst wieder hochkommt. Dafür reichen wenige Seiten. Ich erstelle ihn mit dir und prüfe ihn an einer echten Wiederherstellung.
01 / Inhalt
Was in einen Notfallplan gehört.
Ein guter Notfallplan ist kurz. Er muss im Ernstfall von jemandem gelesen werden können, der gestresst ist und vielleicht nicht jeden Tag mit der Technik zu tun hat.
Die Bausteine
- Wer wird angerufenEine Liste mit Namen und Telefonnummern: wer intern entscheidet, wer technisch hilft, welche Anbieter zuständig sind. Dazu, wer Kunden oder Mitarbeiter informiert.
- Was ist kritischWelche Systeme braucht dein Betrieb, um weiterzuarbeiten? Meist sind es nur wenige, etwa Mail, Warenwirtschaft, Telefon oder das Dokumentenarchiv.
- Wo liegen Zugänge und SicherungenWo die Zugangsdaten hinterlegt sind, wer darauf zugreifen kann und wo die Sicherungen liegen. Passwörter selbst stehen nicht im Plan, nur der Weg zu ihnen.
- Wie lange darf was ausfallenFür jedes kritische System: wie lange kommst du ohne aus, und wie viele Stunden Daten dürften im schlimmsten Fall verloren gehen. Daraus ergibt sich, wie oft gesichert werden muss.
- In welcher Reihenfolge es wieder anläuftViele Systeme hängen voneinander ab. Ohne Netzwerk und Anmeldung startet keine Anwendung, ohne Datenbank keine Oberfläche. Die Reihenfolge steht im Plan, nicht im Kopf einer einzelnen Person.
Ein praktischer Punkt: Der Plan liegt nicht nur auf dem Server, der ausfallen kann. Eine ausgedruckte Fassung im Büro und eine Kopie außerhalb deiner Systeme gehören dazu.
02 / Erstellen und prüfen
Wie ich den Plan mit dir erstelle.
Du kennst deinen Betrieb, ich kenne die Technik dahinter. Den Plan schreiben wir deshalb gemeinsam. Am Ende steht ein Dokument, das zu deinem Unternehmen passt und keine Vorlage mit leeren Feldern ist.
Was ich übernehme
- Bestand aufnehmenWelche Systeme, Anbieter, Zugänge und Sicherungen es bei dir gibt. Wenn das noch niemand aufgeschrieben hat, ist das der erste Gewinn. Dafür gibt es auch die technische Bestandsaufnahme.
- Mit dir priorisierenGemeinsam legen wir fest, was kritisch ist und wie lange es ausfallen darf. Das entscheidest du, ich sage dir, was technisch dafür nötig ist.
- Plan schreibenIch schreibe den Plan in verständlicher Sprache, mit Kontaktliste, Wiederanlauf-Reihenfolge und Verweisen auf Zugänge und Sicherungen.
- Mit einer Wiederherstellungsprobe prüfenWir holen ein wichtiges System aus der Sicherung zurück und gehen dabei den Plan durch. Was fehlt oder nicht stimmt, wird korrigiert.
Was wir vorab klären: Ein Notfallplan ersetzt keine Bereitschaft und bedeutet keine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit. Wann und wie ich im Notfall erreichbar bin, vereinbaren wir ausdrücklich.
Ohne Sicherung kein Wiederanlauf: Wie ich Sicherungen aufbaue, steht auf Datensicherung nach 3-2-1.
Zusammenarbeit
Ein Plan muss aktuell bleiben.
Neue Software, ein neuer Anbieter oder ein Mitarbeiter, der geht: Dann stimmt der Plan nicht mehr. Wenn ich deine Systeme betreue, prüfe ich den Plan bei vereinbarten Änderungen mit.
Umfang, Aufwand und Kosten stimmen wir vor der Umsetzung mit dir ab.
- Gespräch. Wir klären, welche Systeme dein Betrieb braucht und was heute schon dokumentiert ist.
- Plan erstellen. Bestand, Prioritäten, Kontakte und Wiederanlauf-Reihenfolge aufschreiben.
- Probe. Eine Wiederherstellung durchspielen und den Plan danach anpassen.
Dein fester Ansprechpartner bin ich. Für die Vertretung stehen projektkundige Kollegen aus dem Freelancernetzwerk bereit.
Mehr zur ZusammenarbeitDer nächste Schritt
Lass uns deinen Notfallplan aufschreiben.
Erzähl mir, welche Systeme dein Betrieb jeden Tag braucht. Wir klären gemeinsam, wo du anfängst.